Einführung zum Griechischlernen

Lernen nach der Birkenbihl-Methode

Wieso fällt mir das Lernen so schwer? Geht es nicht irgendwie besser? Schon in meiner Schulzeit hatte ich das Gefühl, dass die Art Fremdsprachen zu lernen (Vokabellernen, Grammatik-Tabellen wiederholen etc.) und das Lernen an der Schule insgesamt entweder nicht zu mir passten oder schlichtweg nicht effektiv waren.

Später an der Uni (2004) habe ich dann versucht, es mit Alt-Griechisch (das für Theologie Pflichtsprache ist) anders zu machen. Die - “gehirn-gerechte” - Methode dafür habe ich von der Autorin Vera F. Birkenbihl übernommen. Und es hat funktioniert: Mein Graecum habe ich bestanden, ohne ein einziges Mal Vokabeln gelernt zu haben. Wem das als Beispiel nicht reicht: Nach knapp 1,5 Jahren Portugiesischlernen für mein Studium in Brasilien spreche ich jetzt (2007) akzentfreier Portugiesisch, als ich es nach 10 Jahren Englischunterricht jemals konnte.

Sprachenlernen leichtgemachtHabe ich euer Interesse geweckt? Mit dieser kurzen Einführung (Nr. 11: “Sprachenlernen leicht gemacht”) von der Birkenbihl-Homepage im PDF-Format könnt ihr euch einen eigenen Eindruck davon verschaffen wie es funktionert. Für ein ständiges Arbeiten empfehle ich euch aber, das Buch “Sprachenlernen leichtgemacht” (weitere Informationen unter “Links“) anzuschaffen. Der Preis von 6,90 € sollte auch für SchülerInnen und Studierende erschwinglich sein. :)

Wie ihr vielleicht merken werdet, hat die Idee hinter der “Bi-Methode” vor allem “lebendige” Sprachen im Blick - s. o. das Beispiel Portugiesisch… - Die größte Schwierigkeit, eine “tote” Sprache (wie Alt-Griechisch) auf die gleiche Art zu lernen ist aber eigentlich nur, dass es keine MuttersprachlerInnen mehr gibt, die einem die Lektionstexte vorsprechen könnten. Das habe ich einfach selbst bewerkstelligt und alle Texte selbst auf Band gesprochen. Euer Vorteil dabei ist also, dass ihr diese “Arbeit” nicht mehr selbst machen müsst. Das heißt, ihr könnt direkt mit dem Lernen anfangen!

(Es mag jetzt Philologen geben, die Protest einlegen wollen, weil meine Aussprache falsch sein mag. Natürlich ist sie das. - Für einen Griechen, zumal vor 1800 bis 2500 Jahren. - Für einen Theologiestudenten, der ein gutes Sprachgefühl für das Lesen und Verstehen der Bibel und griechischer Philosophen braucht, ist es völlig ausreichend. Andererseits arbeite ich auch gerne mit Griechisch-Kennern zusammen, die die Texte selbst sprechen möchten! - Kontaktseite. Und meine ersten “Sprechversuche” von 2004 will ich zudem 2008 der Flüssigkeit und Vollständigkeit halber noch einmal neu einsprechen.)

Ganz wichtig, bevor ihr anfangt:

Die Bi-Methode ist kein Wundermittel! Lernen funktioniert (leider) noch nicht wie im Film “Matrix” so, dass wir einfach über eine Schnittstelle die Daten ins Gehirn einspielen. ;-) Ein gutes Maß an Lernarbeit solltet ihr einplanen. Der Unterschied ist nur: Ihr werdet nach meiner Erfahrung viel mehr Spaß und Erfolg beim Sprachenlernen haben, als es bei den meisten in der Schule der Fall war!