Archiv für die Kategorie 'Nachhaltigkeit'

Latsch!

Christian | Freitag, den 13. Juli 2007 um 13:32 Uhr

Ein kurzer Beitrag zu einem bei weitem noch nicht breit genug ausgelatschten Thema:Unter www.latschlatsch.de kann man seinen eigenen “ökologischen Fußabdruck” messen. Nach einem spontanen Test bin ich auf die Tatsache gestoßen worden, dass, würden alle Menschen so leben wie ich, wir 2,7 Erden brauchen würden, um diesen Lebensstandard zu sichern! - Hallo? Und ich bin noch ein fahrradfahrender, Öko-Lebensmittel-essender Student!
Was denkt ihr? Macht den Test:

Latsch Rechner

Und schaut euch die Alternativen an. Gute Infos gibt es auf den von Latsch verlinkten seiten und eine sehr anschauliche und gut gemacht Broschüre im PDF-Format findet ihr hier:

Konsummensch-Broschüre Stadt Augsburg
Und dann hinterlasst einen Kommentar hier und wir tauschen die ha-Größen aus…

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Passivhäuser - Heizung adé

Christian | Sonntag, den 28. Januar 2007 um 14:34 Uhr

Zwei Wochen ist es her, als mir jemand erzählte, er wohne in einem Passivhaus

PASSIV-Haus, das klingt ja erstmal recht unspektakulär - und genau das ist es auch. Denn statt einer enormen Heizungsanlage, die hunderte Liter heißes Wasser durch klobige Heizkörper pumpt, weht hier lediglich ein laues Lüftchen aus dem Frischluft-Tauscher.

Kurz und knapp: Ein Passivhaus braucht weniger als 20% der konventionellen Heizkosten, 50% der Stromkosten und braucht beim Bau 100€ pro Quadratmeter und bei Renovierung 150€ pro Q-Meter mehr. Es ist praktisch jeder Gebäudetyp möglich: Vom Einfamilienhaus mit rustikalem Fachwerk bis hin zur modernen Industrieanlage. Naturbaustoffe oder Stahl und Glas - alles dabei.

Als ich mich dann fragte, ob das ein Privileg für gutgestellte Öko-Mittelschichtler sei, stieß ich auf einen ZEIT-Artikel, nach dem in Kassel im Jahr 2000 40 passive Sozialwohnungen gebaut wurden.

Das Traurige: Dem Passivhaus widerfährt das gleiche Schicksal wie dem 1-Liter Auto. Keiner kennt es, keiner will es, keiner kann sich vorstellen, dass es überhaupt möglich ist.

Nun, in den Kreis der “Wissenden” getreten, frage ich mich, warum derzeit zum Beispiel Kirchen und Gemeindehäuser geschlossen werden müssen (hier ein Beispiel aus der Heimat), weil die Heizkosten nicht mehr tragbar sind, obwohl seit mehr als einem halben Jahrzehnt dem hätte entgegengewirkt werden können.

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