Das Kaiser’s Tengelmann-Tabu
Dienstag, den 24. Februar 2009 um 16:39 Uhr
Aldi ist schlau und hält sich geschickt im Hintergrund, Lidl ist da schon etwas blöder und lässt sich erwischen, aber was nun von einem anderen Unternehmen ins Blickfeld rückt, ist für mich noch erschreckender.
Wegen zweier “unterschlagener” Pfandbons im Wert von insgesamt 1,30 € wird eine 31 Jahre lang dort arbeitenden Kassiererin von Ihrem Arbeitgeber Kaiser’s Tengelmann fristlos entlassen. - Artikel siehe hier. - Was für ein verantwortungsloses Unternehmen! Und was für eine furchtbare Gesetzgebung, die diese Entlassung zulässt.
Eins ist sicher: Tengelmann-Filialen sehen mich nie wieder von innen! - Was das Einkaufen angesichts so vieler weiterer unbegehbarer Supermarktketten langsam wirklich schwierig macht…


4 Antworten zu “Das Kaiser’s Tengelmann-Tabu”
Selbst antworten
Bin empört,
wo bleibt die Verhältnismäßigkeit?? Koch, Zumwinkel und co verschieben Millionen und hier wird wegen 1,30€ eine Existenz vernichtet. Ich kaufe nicht mehr bei Kaisers!!!
Matthias Lutz
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Richtig,
ich bin empört über so viel Unrecht im Namen des Rechts. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?? Politiker (Koch und seine CDU in Hessen) und Wirtschaftsbosse (Zumwinkel) verschieben Millionenbeträge ungschoren und wegen 1,30€ vernichtet man Existenzen. Bin froh über die eindeutige Berichterstattung in den Tagesthemen heute (24.2.09).
Ich kaufe nicht mehr bei Kaisers!!!
M. Lutz
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Ich kaufe eh nur bei Tegut.
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Laut repräsentativer Umfrage von Emnid empfinden 2/3 der Bevölkerung das Urteil als ungerecht. Deshalb beziehen sich immer wieder Politiker der Regierungsparteien auf den Fall und kritisieren die Rechtsprechung, als wären sie nicht Gesetzgeber.
Das Komitee “Solidarität mit Emmely” hat nun eine Petition gegen Verdachtskündigungen und für eine Bagatellgrenze bei Kündigungen beim Bundestag eingereicht, damit die Damen und Herren im Bundestag zeigen können, wie sie diesen Missständen abhelfen. Nachzulesen unter http://1euro30.de
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