They have the bomb!

Montag, den 22. Oktober 2007 um 13:15 Uhr

Es gibt einen international bekannten Politiker, welcher der Meinung ist, er müsste nur laut genug trommeln und alle Welt liefe zusammen, um ihm zuzuhören - und noch schlimm: Zu glauben. Leider gibt es eine große Weltgemeinschaft, die bis jetzt entweder zu feige oder zu dumm war, ihre Billiarden an Gehirnzellen wirklich zu benutzen und diesem Politiker ins Handwerk zu pfuschen.

Denn dieser Politiker kommt aus einem Staat mit einer politischen Kultur, die weder eine parlamentarische Linke kennt, noch überhaupt viel mehr zu kennen zu scheint als die eigenen politischen und besonders: wirtschaftlichen Interessen. Und mit dieser steht mein Antiamerikanismus allenfalls am Rande der Oberflächlichkeit. - Die aktuellen Äußerungen dieser narzistischen Regierung halten mich allerdings gerade davon ab, objektiver zu denken. (Zumindest habe ich die Fähigkeit dazu)

Worum es geht? Nun ja, es geht um den Iran, nein eigentlich den Irak, ach, was zwei kleine Buchstaben doch direkt wieder für einen Unterschied machen können. - Oder doch nicht? Hier ein kleines Beispiel:

Want more? Vamos lá:

Hier ein Beitrag zum Thema von DW-world.de

Gefährlicher Krieg der Worte

Nun ja, und nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, verstand ich auch ein wenig besser, was Volker Pispers meinte, als er im Zusammenhang mit Angela Merkel das Wort “Bush-Zäpfchen” gebrauchte:

Bush und Merkel demonstrieren Eingkeit - In God’s own Country!

Wer jetzt noch (zu beiden Personen) sagen möchte, dass sie doch für Gottes Sache stehen in dem, was sie tun, der oder die sollte sich dabei aber bitte vor Augen führen: Das Alte Testament bietet reichlich Beispiele für Menschen, die nach biblischer Deutung sehr viel Macht von Gott erhielten und diese durch Krieg, Gewalt, Terror und kurz gesagt: Unmenschlichkeit genauso gewaltig wieder verspielt haben. - Macht bedeutet auch Verantwortung. Und daran sollte man als Christin und Christ eher erinnern, als an die Überlegenheit von Gottes Plänen, die Welt in ruhigen, politikvergessenen Bahnen zu lenken.

Veröffentlicht in: Gehört, Politik

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