Passivhäuser - Heizung adé
Sonntag, den 28. Januar 2007 um 14:34 Uhr
Zwei Wochen ist es her, als mir jemand erzählte, er wohne in einem Passivhaus…
PASSIV-Haus, das klingt ja erstmal recht unspektakulär - und genau das ist es auch. Denn statt einer enormen Heizungsanlage, die hunderte Liter heißes Wasser durch klobige Heizkörper pumpt, weht hier lediglich ein laues Lüftchen aus dem Frischluft-Tauscher.
Kurz und knapp: Ein Passivhaus braucht weniger als 20% der konventionellen Heizkosten, 50% der Stromkosten und braucht beim Bau 100€ pro Quadratmeter und bei Renovierung 150€ pro Q-Meter mehr. Es ist praktisch jeder Gebäudetyp möglich: Vom Einfamilienhaus mit rustikalem Fachwerk bis hin zur modernen Industrieanlage. Naturbaustoffe oder Stahl und Glas - alles dabei.
Als ich mich dann fragte, ob das ein Privileg für gutgestellte Öko-Mittelschichtler sei, stieß ich auf einen ZEIT-Artikel, nach dem in Kassel im Jahr 2000 40 passive Sozialwohnungen gebaut wurden.
Das Traurige: Dem Passivhaus widerfährt das gleiche Schicksal wie dem 1-Liter Auto. Keiner kennt es, keiner will es, keiner kann sich vorstellen, dass es überhaupt möglich ist.
Nun, in den Kreis der “Wissenden” getreten, frage ich mich, warum derzeit zum Beispiel Kirchen und Gemeindehäuser geschlossen werden müssen (hier ein Beispiel aus der Heimat), weil die Heizkosten nicht mehr tragbar sind, obwohl seit mehr als einem halben Jahrzehnt dem hätte entgegengewirkt werden können.
Veröffentlicht in: Nachhaltigkeit


Eine Antwort zu “Passivhäuser - Heizung adé”
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Hey Christian,
zu diesen Passiv-Häusern war neulich eine ganze halbe Stunde bei der “Sendung mit der Maus” zu sehen. Dort wurde der Bau und die Funktionsweise total gut erklärt, so dass ich das als Sozpäd auch verstanden habe :-).
Also ich find diese Bauweise auch voll interessant.
Wollt Dir das nur kurz mitteilen.
Liebe Grüße und Kuss an Rebecca,
Teresa
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